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Die diabetische Polyneuropathie führt häufig zu einem verminderten Schmerz- und Tastempfinden an den Füßen. Eine regelmäßige podologische Kontrolle hilft, Verletzungen frühzeitig zu erkennen und Komplikationen zu vermeiden.
Die diabetische Polyneuropathie entsteht meist durch langfristig erhöhte Blutzuckerwerte, Durchblutungsstörungen und entzündliche Prozesse. Dadurch werden Nerven geschädigt, insbesondere an den Füßen.
👉 Um das Fortschreiten zu verlangsamen, sind eine stabile Blutzuckereinstellung, die Kontrolle von Blutdruck und Cholesterin sowie ein gesunder Lebensstil entscheidend. Regelmäßige ärztliche Untersuchungen helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Die podologische Behandlung unterstützt durch kontinuierliche Fußkontrollen, frühzeitige Erkennung von Druckstellen und die Vorbeugung von Verletzungen. Ergänzend können ärztlich verordnete Maßnahmen zur Linderung von Beschwerden beitragen.
Diabetische Angiopathie
iabetische Angiopathie führt zu verengten Arterien und einer verminderten Sauerstoff- und Nährstoffversorgung. Dies kann Hautveränderungen, schlechte Wundheilung und ein erhöhtes Risiko für chronische Wunden bis hin zu Nekrosen verursachen.
Visueller Eindruck bei Diabetes
- Verminderte Schmerzempfindung
- Meist kalte Füße
- Zunächst blasse, oft weißlich-blau verfärbte Haut
- Bei fortgeschrittener Diabetes rot- blaue Verfärbung, die bis zu einer Schwarzfärbung führen kann
- Sehr trockene Haut
- Dünne Haut
- Oft treten stark verhornte Druckstellen auf, die sich sehr schnell entzünden
Risiko durch diabetische Angiopathie
Durch verengte Arterien kommt es zu einer verminderten Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Gewebes. Dies begünstigt Hautveränderungen, verzögerte Wundheilung und erhöht das Risiko für chronische Wunden bis hin zu Nekrosen.
Besondere podologische Sorgfalt
Bei Menschen mit Diabetes erfolgt die Fußpflege besonders schonend und hygienisch. Hornhaut wird vorsichtig abgetragen, aggressive Methoden vermieden und ausschließlich sterilisierte Instrumente verwendet, um Verletzungen und Infektionen zu verhindern.
Störung peripherer Nerven
Von einer Polyneuropathie spricht man, wenn mehrere periphere Nerven – häufig an den Füßen – in ihrer Funktion beeinträchtigt sind. Ursachen können unter anderem Diabetes, Infektionen, Nährstoffmängel oder Auto-Imunerkrankungen sein.
👉 Bei diabetesbedingten Nervenschäden erkennt die Podologin typische Veränderungen frühzeitig und passt die Fußbehandlung gezielt an das jeweilige Krankheitsbild an.