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Schmerzen an den Füßen, Nagelprobleme oder wiederkehrende Druckstellen lassen sich nicht immer kosmetisch lösen. Die medizinische Fußpflege behandelt die Ursachen gezielt und hilft, Beschwerden zu lindern und Folgeschäden zu vermeiden.
Die kosmetische Fußpflege konzentriert sich vor allem auf das äußere Erscheinungsbild der Füße. Die medizinische Fußpflege (Podologie) geht einen Schritt weiter: Sie behandelt krankhafte Veränderungen an Haut und Nägeln fachgerecht und unter medizinischen Standards.
👉 Der Vorteil: Beschwerden werden nicht nur gepflegt, sondern gezielt behandelt – besonders wichtig bei Schmerzen, wiederkehrenden Entzündungen oder bestehenden Erkrankungen.
Wann ist medizinische Fußpflege sinnvoll?
Medizinische Fußpflege ist immer dann wichtig, wenn Beschwerden nicht von selbst abklingen oder sich wiederholen. Dazu zählen unter anderem:
- eingewachsene oder verdickte Nägel
- schmerzhafte Hornhaut oder Hühneraugen
- Druckstellen und Entzündungen
- eingeschränktes Schmerzempfinden, z. B. bei Diabetes
👉 Eine frühzeitige podologische Behandlung hilft, Schmerzen zu lindern und größere Probleme zu vermeiden.
Wie hilft die podologische Behandlung konkret?
Die podologische Behandlung richtet sich gezielt nach dem individuellen Fußproblem. Veränderte Nagel- oder Hautbereiche werden fachgerecht behandelt, Druck wird reduziert und entzündliche Stellen entlastet.
👉 Ziel ist es, Beschwerden spürbar zu lindern, die Fußgesundheit zu erhalten und das Risiko für Folgeprobleme zu senken.
Medizinische Fußpflege ist besonders sinnvoll für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder erhöhtem Risiko für Fußprobleme. Dazu gehören unter anderem:
- Menschen mit Diabetes
- Personen mit Durchblutungs- oder Nervenerkrankungen
- Patientinnen und Patienten mit wiederkehrenden Entzündungen
- Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit
👉 Regelmäßige podologische Behandlungen helfen, die Fußgesundheit langfristig zu erhalten.
Nagel- und Hauterkrankungen fachgerecht behandeln
Erkrankungen der Nägel oder Haut – wie Nagelpilz, eingewachsene Nägel oder schmerzhafte Veränderungen – können das Gehen deutlich beeinträchtigen. Auch Verletzungen oder Wachstumsstörungen der Nägel erfordern häufig eine medizinische Behandlung.
👉 In der podologischen Fußpflege werden betroffene Bereiche gezielt behandelt, das Nagelwachstum überwacht und mögliche Hinweise auf zugrunde liegende Erkrankungen erkannt. Bei Bedarf erfolgt eine Empfehlung zur weiteren ärztlichen Abklärung.
Die podologische Behandlung erfolgt häufig auf ärztliche Überweisung. Der Arzt stellt die Diagnose, während die Podologie die spezialisierte Behandlung und fachgerechte Fußpflege übernimmt.
👉 Diese enge Zusammenarbeit sorgt für eine sichere, abgestimmte Versorgung und unterstützt die langfristige Gesundheit von Füßen und Nägeln.
Nagelerkrankungen
Eine medizinische Nagelbehandlung ist sinnvoll, wenn Nägel erkrankt, verändert oder schmerzhaft sind. Nagelerkrankungen können in jedem Alter auftreten und sind häufig infektiös bedingt, etwa durch Pilzerkrankungen.
👉 Der Behandlungserfolg hängt entscheidend von einer fachgerechten Diagnose ab. Besonders bei bestehenden Grunderkrankungen ist eine podologische Betreuung wichtig, da das Risiko für Komplikationen deutlich erhöht sein kann.
Der richtige Nagelschnitt – oft unterschätzt
Ein falscher Nagelschnitt kann zu eingewachsenen Nägeln oder schmerzhaften Entzündungen führen. Besonders bei dickeren oder langsam wachsenden Fußnägeln ist fachgerechtes Arbeiten entscheidend.
👉 Die podologische Nagelbehandlung erfolgt mit geeignetem Werkzeug und Erfahrung. Auch bei gesunden Nägeln kann professionelle Hilfe sinnvoll sein – z. B. bei eingeschränkter Beweglichkeit.
Beschwerden an der Fußsohle gezielt behandeln
Die Fußsohle ist stark belastet und gleichzeitig sehr empfindlich. Druck, falsches Schuhwerk oder alltägliche Belastungen können zu Veränderungen wie Hornhaut, Hühneraugen, Schwielen oder schmerzhaften Rissen führen.
👉 In der podologischen Behandlung werden betroffene Hautstellen schonend und fachgerecht entfernt. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, Reizungen zu vermeiden und die Haut optimal auf die anschließende Pflege vorzubereiten.
Keratose - Verhornungsstörung
Hornhaut schützt die Fußsohle, kann bei übermäßiger Bildung jedoch schmerzhaft werden. Wird sie falsch oder unregelmäßig entfernt, entstehen schnell Druckstellen oder weitere Beschwerden – man spricht dann von Hyperkeratose.
👉 In der podologischen Behandlung wird die Ursache der Hornhautbildung erkannt und die betroffenen Stellen gezielt versorgt. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern und eine erneute starke Verhornung möglichst zu reduzieren.
Verhornungsstörung
Die Hornhaut, die sich auf den Fußsohlen bildet, kann manchmal zu einem Problem werden. Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten, die Hornhaut richtig zu entfernen. Oft wird entweder zu wenig oder zu viel entfernt. Dies kann besonders schwierig sein, wenn die Hornhaut übermäßig dick wird, was als Hyperkeratose bezeichnet wird. In solchen Fällen ist es oft notwendig, die Hilfe eines Podologen / einer Podologin in Anspruch zu nehmen.
Die Bildung von Hornhaut hat verschiedene Ursachen, und deren Identifizierung fällt in den Zuständigkeitsbereich eines podologisch ausgebildeten Therapeuten. Bei der Behandlung von Hornhaut geht es nicht nur darum, sie zu entfernen und abzuschleifen, sondern auch darum, deren erneute übermäßige Bildung zu verhindern. Je nach Ursache ist es nicht immer möglich, die Neubildung vollständig zu verhindern, aber in den meisten Fällen kann man die Beschwerden erheblich reduzieren und den Zustand erleichtern. Daher ist es ratsam, sich bei Problemen mit Hornhaut an einen qualifizierten Podologen / einer Podologin zu wenden, der die richtige Diagnose stellt und die geeignete Behandlung anbietet.
Hornhaut – Schutz mit Grenzen
Hornhaut ist ein natürlicher Schutz der Fußsohle. Wird sie jedoch unsachgemäß oder vollständig entfernt, kann dies zu Reizungen und neuen Beschwerden führen.
👉 In der podologischen Behandlung wird nur überschüssige Hornhaut schonend abgetragen, sodass eine schützende Hautschicht erhalten bleibt.